Eine Nordumgehung für das Bartelsholz

Erfolgreiche Wald-Demo in Lübeck

Rund 200 Menschen brachten am 21.02.2026 den Lübecker Stadtwald symbolisch in die Innenstadt. Hochkarätige Redebeiträge und tolle Musik setzten ein starkes Zeichen für die Nordumgehung und den Schutz des Waldes, unseres Bartelsholzes.

Der Netzbetreiber TenneT plant dort eine 380 kV-Leitung quer durch den Wald. Dadurch würde 100.000 m² Stadtwald unweigerlich zerstört. Der BUND setzt sich seit der Bekanntgabe dieses Vorhabens für eine Umgehung des Waldes ein, um eine Zerstörung eines gewachsenes Ökosystem mit teilweise 160 Jahre alten Bäumen, und eines neueren Teiles, einer 10 Jahre alten Ausgleichsfläche, zu verhindern. Seit März 2025 ist der BUND Lübeck Teil des Bündnisses Stadtwald retten, das sich mit Infospaziergängen im Wald und der Demo für eine Nordumgehung des Waldes einsetzt. 

Die Stellungnahme des BUND Lübeck findet sich unter Stadt- und Regionalplanung (siehe dort rechte Spalte).

Mit der Entscheidung der Lübecker Bürgerschaft im Januar dieses Jahres, das Bartelsholz mit der geplanten 380 KV-Leitung zu überspannen, sollen immer noch rund 50.000 m² wertvoller Lübecker Stadtwald zerstört werden. Obwohl eine deutlich schonendere Alternative möglich ist - die Nordumgehung (siehe rechte Spalte).

Die Alternative wurde von TenneT, dem Vorhabenträger, nicht ernsthaft geprüft und die Hansestadt Lübeck unter Zeitdruck gesetzt. Die Alternativtrasse entlang der Nordumgehung benötigt für Maststandorte insgesamt nur etwa 1.500 m². Die betroffenen Landwirte würden entschädigt, die Ackerflächen bleiben weiterhin nutzbar.

Am Ende entscheidet das Amt für Planfeststellung Energie in Kiel über das Vorhaben.

Nordumgehung

Vorschlag als Alternative des Lübecker Bündnisses ‘Stadtwald retten’ 

(Karte bei Klick vergrößern)

 

Infos zum Widerstand gibt es auch unter: openpetition.de/stadtwaldretten (externer link)